Disclaimer: Diese Geschichte ist eine fanfiction-Story. Die verwendeten Charaktere
gehören Paramount und wurden nur ausgeliehen. Der einzige Profit, der mit der
Geschichte erzielt wird, ist die Unterhaltung der Leser.
Anmerkungen: Die Geschichte spielt kurz nachdem die Verbindung von Seven of Nine zu
den Borg getrennt wurde und beschreibt ihre Gedanken.
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Stimme ohne
Namen
by Belladonna
Ich bin
allein.
Ich kann die Stimmen der anderen nicht mehr hören und in meinem Kopf ist eine Leere, so wie sie es auch tief in mir ist. Ich habe mich niemals so einsam gefühlt, denn ich war nie zuvor allein. Es war stets jemand da, stets eine Stimme, die mich leitete und führte, doch nun ist das alles fort.
Ich bin allein und niemand
sonst wird meine Stimme mehr hören.
Es ist eine
Einsamkeit, wie ich sie nie zuvor empfunden habe und der Schmerz, der mit ihr
einhergeht, ist unerträglich. Ich will diese Empfindungen nicht, sie sind
irrelevant und dennoch kann ich sie nicht aus meinen Gedanken oder meinem
Verstand verbannen, denn so heftig und so weit ich sie von mir wegstoße, so
stark und schnell kehren sie zu mir zurück. Der Schmerz, den ich empfinde, ist
die Trauer um das, was man mir genommen hatte, um das was ich einst war und was
ich verloren habe. Denn auch wenn man es mir genommen hat und ich dies niemals
wollte, so ist das, was mir genommen wurde, für mich für immer verloren,
unwiederbringlich.
Ich war ein
Teil des Ganzen, ein Teil eines höheren Ganzen, als man es sich vorstellen kann
und auch wenn ich dort nur eine von vielen war, so war ich dennoch durch meine
Aufgabe definiert. Ich hatte eine Aufgabe, eine Bestimmung und meine Stimme,
vielleicht ebenso nur eine inmitten den unzähligen anderen, sie hatte Gewicht.
Sie mag vielleicht nur eine Stimme gewesen sein, doch so wie jede der anderen
Stimmen wurde sie geschätzt, gewichtet und erhört. Doch nun hat sich das alles
geändert. Denn so wie all die unzähligen anderen Stimmen, die ich nun alle
nicht mehr hören kann, so wird auch meine von nun an für die anderen für immer
verborgen bleiben, ungehört und unbeachtet.
Meine Gedanken waren nur wenige unter vielen, doch sie wurden gehört.
Nun bin ich nur
noch eine Stimme unter vielen, doch ohne Bedeutung für das Ganze, eine Stimme,
die unter allen anderen verhallen wird, ungehört.
Ich bin
nunmehr allein, meine Stimme ohne Bedeutung, ohne Namen.
~fin~